Patenbitten am 09.01.2016

 

Am 09.01.2016 besuchten wir unseren Nachbarverein, die BJB Kirchberg, um sie als unseren Paten für unser Gründungsfest zu gewinnen. Vor dem Gasthof zur Post in Triendorf wurden wir bereits herzlich von den Mitgliedern der Jungbauernschaft Kirchberg in Empfang genommen, als wir mit Musik und einem kleinen Geschenk im Gepäck ankamen. Christian Huber, der Festausschussvorsitzende, trug das Anliegen der Oberviehbacher in Form eines Gedichtes vor und bat damit um die Übernahme der Patenschaft. Doch wie zu erwarten zögerte die BJB Kirchberg noch mit ihrer Zusage und ließ uns alle noch eine Weile in der Kälte stehen. Bevor wir also ins Wirtshaus rein durften, stand erst noch die erste Aufgabe für unseren Vorsitzenden des Festausschusses an. Mit einer Axt musste er einen Baumstamm in einer vorgegebenen Zeit von 2,5 Minuten durchhacken. Die Aufgabe galt, trotz kleiner Zeitüberschreitung, sodann als bestanden und alle weiteren Aufgaben durften drinnen bewältigt werden. Als kleinen Aperitiv gab es für den Festausschuss und unseren Schirmherren ein Stamperl "Essacher Luft", das alle ins Schwitzen brachte. Im Anschluss stärkten sich alle beim Essen und wir bekamen bereits die nächste Aufgabe gestellt, da hier eine kleine Vorbereitungszeit notwendig war. „Fünf ‚Gstanzl‘ über den Festausschuss“ wurden verlangt, welche von Markus Heider vorgetragen wurden. In der nächsten Prüfung mussten Maximilian Gilg und Florian Garr ihr Können unter Beweis stellen. Dabei handelte es sich jedoch um eine sehr trockene Angelegenheit. Die beiden bekamen jeweils einen Teller voll mit Semmelbrösel, die sie in 4 Minuten essen sollten. Trotz aller Bemühungen gelang es den beiden in der vorgegebenen Zeit leider nicht die Aufgabe zu bewältigen. Doch mit einer Flasche Asbach als Ersatz, war dies auch wieder geregelt. Mit dem nächsten Auftrag sollten wir unsere Teamfähigkeit zeigen. Die beiden Mannschaften Johannes Heider und Wolfgang Retzer sowie Christian Huber und Benedikt Niedermeier bekamen eine Portion Spaghetti und einen mit Salz verfeinerten Joghurt vorgesetzt. Die Schwierigkeit lag aber darin, dass alle verbundene Augen hatten und sich gegenseitig füttern mussten. Trotz einiger Kleckerein wurde die Herausforderung jedoch mit Bravur gemeistert. Anschließend demonstrierten Stephanie Gottswinter, Andrea Dechantsreiter, Benedikt Niedermeier und Florian Garr, dass man sich mit uns auch beim Weggehen zeigen kann. Deshalb schminkten sie sich gegenseitig mit rotem Lippenstift und Rouge. Das Problem dabei war wieder die Brille, durch die man nichts sehen konnte. Das Make-up wurde von der BJB Kirchberg als partytauglich befunden und so war auch diese Aufgabe geschafft. Daraufhin traten die Vorstände der beiden Vereine, Johannes Heider für Oberviehbach und Joseph Bruckner für Kirchberg, gegeneinander im Wetttrinken an. Ziel war es, eine Goaßmass aus einem Kälbertränkeeimer so schnell wie möglich zu saugen. Joseph Bruckner schaffte dies schneller, weshalb noch eine Flasche Asbach fällig wurde. Nun kam es zum traditionellen „Scheitelknien“. Vorstandschaft und Festausschuss knieten auf der Kante und Joseph Bruckner erklärte uns die letzte Aufgabe, die auf den ersten Blick recht harmlos aussah: Eine Goaßmass für neun Personen. So einfach war es dann doch nicht, denn im Maßkrug befanden sich noch vier rohe Eier, die auch mitgeschlürft werden mussten. Nach den ausführlichen Prüfungen gab uns die BJB Kirchberg dann die Zusage zur Übernahme der Patenschaft und erlöste uns vom „Scheitelknien“. Anschließend wurde hierauf noch angestoßen und ausgelassen gefeiert.